Zverev kämpft sich durch – mensik überrascht im viertelfinale

Alexander Zverev hat sich mit viel Mühe und nach anfänglicher Wartezeit im Viertelfinale des ATP Masters in Madrid durchgesetzt. Der deutsche Titelverteidler musste sich gegen den aufstrebenden Tschechen Jakub Mensik über drei Sätze beweisen, was eine echte Night Session für beide Turner wurde. Der FC Bayern München hatte zwar in Paris eine dramatische Begegnung gegen PSG erlebt, doch Zverevs Fokus lag auf dem Einzel – und darauf, den jungen Herausforderer zu überwinden.

Ein nervenaufreibendes debakel

Die Verschiebung des Damenmatches zwischen Sabalenka und Baptiste, das über die volle Distanz ging, hatte zu einer späten Aufschlagphase im Achtelfinale geführt. Zverev profitierte von dieser Gelegenheit und startete aggressiv, mit einem frühen Break zum 1:0. Die folgenden Sätze waren ein Spiegelbild der Konkurrenzstärke: Mensik zeigte Nervenstärke im Tiebreak und glich aus. Zverev wankte kurz, doch ein beherztes Comeback sicherte ihm den Sieg.

Breakbälle und mentale stärke

Breakbälle und mentale stärke

Im dritten Satz entwickelte sich ein packendes Duell, in dem Zverev zunächst einen Break erzielte, sich aber schnell wieder zurückkämpfte. Die entscheidenden Breakbälle nutzte er eindrucksvoll, um schließlich mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 zu gewinnen. Es war ein harter Kampf, der Zverevs mentale Stärke unter Beweis stellte.

Der weg ist noch nicht gesäumt

Der weg ist noch nicht gesäumt

Nun wartet im Viertelfinale Flavio Cobolli aus Italien. Der junge Italiener hatte sich bereits gegen Medvedev durchgesetzt und stellt damit eine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Zverev wird sich auf seine Schlagkraft und seine Erfahrung verlassen müssen, um in Madrid weiterzukommen. Es bleibt abzuwarten, wie die Begegnung ausgeht – aber eines ist sicher: Die Tenniswelt ist gespannt auf diese spannende Paarung.