Zverev kalkuliert wimbledon-finale: schlaf, essen und der hund

Alexander Zverev geht heute in Wimbledon ins finale gegen Sinner. Doch der Deutsche Tennisstar hat mehr im Kopf als nur den Sieg – eine minutiös geplante Strategie, die auf Ruhe und Konzentration setzt.

Ein tag im vorfeld des großen spiels

Der Hamburger konzentriert sich auf den Ablauf. Ein entspannter Start ist vorprogrammiert: Ausschlafen bis gegen zehn Uhr, Frühstück mit der Familie und dem Hund. Die Anreise zur Anlage erfolgt nach der körperlichen Vorbereitung – ein intensives Training von rund zwei Stunden, gefolgt von einem Mittagssnack gegen 15.30 Uhr.

Ernährung als pflicht, schlaf als superkraft

Ernährung als pflicht, schlaf als superkraft

Zverev legt größten Wert auf Erholung. „Ich versuche, immer auf zehn Stunden Schlaf zu kommen“, erklärt der Olympiasieger. Seine Ernährung ist dabei reine Pflichterfüllung, angesichts seiner Diabetes. „Für mich ist Essen Zeitverschwendung. Wenn man mir eine Pille geben könnte und ich müsste nie wieder essen – ich würde sie nehmen.“

Team und analyse

Team und analyse

Neben der körperlichen Vorbereitung ist die Gegneranalyse unerlässlich. Zverev lässt sich Spiele ansehen und vertraut dabei auf die Einschätzung seines Teams. „Ich schaue mir noch Spiele an, aber auch mein Team wird mir dann noch das Notwendige sagen, was mir noch helfen kann.“

Weltranglisten-platz zwei fest im blick

Unabhängig vom Ausgang des Finals ist bereits feststehend: Zverev wird am Montag die Nummer zwei der Weltrangliste sein. Carlos Alcaraz verliert dadurch einen Rang. Zverevs Fokus liegt klar auf dem Titel in London. Ein kalkuliertes Risiko, ein ruhiger Kopf – das ist die Zverev-Formel für den Erfolg.