Varel im handball-schock: schwolow und vorontsov verlassen den verein

Die handball-Szene in Niedersachsen ist bestürzt: Die HSG Varel verliert mit Tobias Schwolow und Evgeny Vorontsov zwei Leistungsträger für die kommende Saison. Ein schwerer Verlust für den ambitionierten Drittligisten.

Verabschiedung von routiniertem und nachwuchsstar

Nachdem Schwolow 2024 von Wilhelmshaven kam und auch eine Saison beim Eintracht Hagen stand, wird der Verein nun ohne seine Erfahrung auskommen müssen. Vorontsov hingegen ist ein echter Vareler – sein Weg führte über Magdeburgs Jugend, den VfL Edewecht, Wilhelmshaven und Aurich bis nach TUSEM Essen in der Bundesliga.

Deters: „ein starkes zeichen für den verein“

Deters: „ein starkes zeichen für den verein“

„Evgeny hat über Jahre hinweg bewiesen, wofür er steht: Erfahrung, Zuverlässigkeit und absoluter Einsatz. Dass er seine Karriere dort beendet, wo sie begann, ist ein starkes Zeichen – und sportlich wie menschlich ein Gewinn für unseren Verein“, so Geschäftsführer Christoph Deters. Er ergänzt: „Die Wurfgefahr, die er uns mitbrachte, war schon ein unschätzbarer Faktor.“ Schwolows Einsatz war ebenfalls von großer Bedeutung: „Seine Wurfgefahr einmal im eigenen Team zu wissen, war schon ein tolles Gefühl.“

Zukunft ungewiss – varel sucht neue impulse

Zukunft ungewiss – varel sucht neue impulse

Der Abgang beider Spieler stellt die HSG Varel vor große Herausforderungen. Die Friesländer müssen nun schnell neue Verstärkungen finden und ihre Mannschaft neu formieren, um ihre Ziele in der 3. Liga zu erreichen. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein die Lücke füllen kann und weiterhin für sportliche Überraschungen sorgt. Die Fans in Varel hoffen auf eine erfolgreiche Zukunft – trotz dieser schwierigen Umstände.