Struff überzeugt in kitzbühel – navone wartet
Jan-Lennard Struff hat in Kitzbühel einen überraschenden Sieg gefeiert und sich für das Viertelfinale qualifiziert. Der 36-jährige Warsteiner setzte sich im Tiebreak des zweiten Satzes gegen den Kasachen Alexander Schewtschenko durch – ein hart erkämpfter 3:6, 7:6(7:5), 6:4.
Anstrengung auf sand und in der höhe
„Das war ein extrem schwieriges Match“, räumte Struff ein. „Der Sand ist anspruchsvoll, und die Luft ist hoch oben. Schewtschenko hat mich wirklich Druck gemacht.“ Die Bedingungen in Kitzbühel stellten eine besondere Herausforderung dar, da Struff nach Wimbledon von der schnellen Rasenoberfläche auf den Sand wechselte. Die Intensität war hoch, und beide Spieler zeigten eine beeindruckende Willenskraft.

Hanfmann und altmaier ebenfalls im einsatz
Auch Yannick Hanfmann, der bereits im ersten Runde souverän gegen einen Lokalmatador siegreich war, und Daniel Altmaier stehen in Kitzbühel am Start. Altmaier muss sich gegen Raphael Collignon beweisen, um seinen Platz im Viertelfinale zu verteidigen. Struff will nun den Schwung aus Wimbledon mitnehmen und sich gegen den Argentinier Mariano Navone durchsetzen, der ihm im Viertelfinale entgegensteht. Es wird ein spannender Kampf.

Zweifel um trainer nach wimbledon
Nach seinem überraschenden Achtelfinale in Wimbledon hat Struff nun einen neuen Trainer eingestellt. Die Trennung von seinem ehemaligen Partner war nötig, um den Fokus wieder auf das Spiel zu legen. Die Entscheidung war nicht leicht, aber offenbar notwendig, um die Leistung zu steigern.

Statistik des matches
Jan-Lennard Struff 6 – Alexander Schewtschenko 3; 77 % First Serve, 67 % Winner. Ein beeindruckender Wert, der die Dominanz von Struff verdeutlicht.
Fazit
Struff zeigt eine beeindruckende Form und ist in Kitzbühel ein ernstzunehmender Gegner. Die Frage ist, ob er gegen Navone die nötige Konzentration aufbringen kann. Es bleibt spannend und die Tenniswelt blickt gespannt auf den weiteren Verlauf des Turniers.