Shiffrin sichert sich top-service – skaardal verstärkt atomic

Mikaela Shiffrin krempelt die Startaufstellung für die kommende Weltcup-Saison kräftig um. Ein entscheidender Faktor: Verstärkung im Service-Team, die aus Österreich kommt.

Skaardals wechsel: ein neuanfang im alpinen hochleistungssport

Niklas Skaardal, der frühere Skirennläufer und bis dato für den Österreichischen Skiverband tätig war, wechselt ab sofort zu Atomic. Der 24-jährige Salzburger, Sohn der Skisportlegenden Karin Köllerer und Atle Skaardal, hat sich eine neue Herausforderung gesucht – und eine mit enormem Prestige. Die Entscheidung fiel nach einem persönlichen Gespräch mit Christian Höflehner, Rennchef von Atomic.

Mehr als nur technik: skaardals mentoring-erfahrung

Mehr als nur technik: skaardals mentoring-erfahrung

Skaardal bringt nicht nur seine jahrelange Erfahrung als Service-Techniker mit, sondern auch eine beeindruckende Kenntnis des Rennens. In seiner Zeit im ÖSV war er vor allem für die Betreuung der Vorarlberger Nachwuchstalente Jakob Greber und Moritz Zudrell zuständig. Dabei ging es ihm nicht nur um die reine Technik, sondern auch um die individuelle Förderung der Fahrer. „Du hast in einer Saison so viel Kontakt miteinander, ich habe versucht, ihnen auch skifahrerisch etwas mitzugeben“, erinnert sich Skaardal. Eine wertvolle Erfahrung, die er nun in sein neues Kapitel einbringen wird.

Atomic setzt auf top-service für weltcup-kaiserin

Atomic setzt auf top-service für weltcup-kaiserin

Gemeinsam mit Robert Bürgler wird Skaardal nun dafür sorgen, dass Shiffrin auch bei ihrer Jagd auf den nächsten Meilenstein – aktuell 110 Weltcupsiege – das optimale Material unter den Füßen hat. Die ersten Kontakte auf dem Copper Mountain Trainingsgelände sind bereits terminiert, um die Abstimmung für den kommenden Winter voranzutreiben. Es ist eine Auszeichnung, die Skaardal nicht unbemerkt ist vergangen. Die Perspektiven sind – und das ist entscheidend – enorm.

Ein blick hinter die kulissen

Die Entscheidung für den Wechsel war keine leichte. Skaardal, der nebenbei seinen Bauernhof im Tennengau ausbaut, zögerte nicht lange: „So eine Chance bekommt man nicht ein zweites Mal in seinem Leben. Diese Möglichkeit muss man nutzen.“ Der Anruf von Höflehner war der entscheidende Moment. Es ist ein Wechsel, der die Weltcup-Szene aufmerksam verfolgt – und Mikaela Shiffrin von einem Top-Service-Team profitieren lässt. Die Erwartungen sind hoch. Die Saison verspricht spannend zu werden.