Schweinsteiger: bayern-dna ist schlüssel für wm-erfolg

Die deutsche Nationalmannschaft blickt mit gemischten Gefühlen auf die anstehende Weltmeisterschaft. Bastian Schweinsteiger, ein Urgestein des Erfolgs von 2014, sieht trotz vielversprechender Einzelspieler in der Mannschaft weiterhin eine entscheidende Schwachstelle: fehlende Konstanz.

Ein blick auf die bayern-achse

„Mannschaftliche Geschlossenheit ist enorm wichtig“, erklärt der 41-Jährige. „Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben. Und das kann jetzt in der Mannschaft durch die bayern-Achse auch wieder der Fall sein.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bereits seine Auswahl getroffen und setzt dabei auf Stars wie Joshua Kimmich, Manuel Neuer und Jamal Musiala. Ein Großteil des erweiterten Kaders – Pavlovic, Tah, Goretzka und Karl – stammt aus dem aktuellen bayern-Team.

Talente mit potenzial, aber mit risiko

Talente mit potenzial, aber mit risiko

Schweinsteiger räumt ein, dass die Nationalmannschaft grundsätzlich über Spieler mit Weltklasse-Niveau verfügt. „Kimmich, Musiala, Wirtz – auch Pavlovic in seiner aktuellen Verfassung. Aber der Unterschied zu den Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall.“

Für Schweinsteiger ist das Halbfinale als erster Erfolg zu sehen. „Das wäre ein Erfolg, aber das wird sehr schwer, wenn du im Achtelfinale schon so einen Brocken wie Frankreich erwischen solltest.“ Die deutsche Mannschaft trifft in Gruppe E auf Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Aufgabe ist klar: Werden die Deutschen den Glanz von 2014 wieder aufleben lassen oder wird die WM erneut ein Test für die Nerven? Die Erwartungen sind hoch, doch die Realität könnte anders aussehen.