Sc freiburg trennt sich von kapllani – neue wege für die frauen

Der Sport-Club Freiburg hat mit sofortiger Wirkung die Wege mit Trainer Edmond Kapllani getrennt. Ein überraschender Coup, der die Zukunft der Frauen-Bundesliga-Mannschaft in Frage stellt.

Personeller umbruch und neue strategie

Nach einer enttäuschenden Saison, in der das Team lediglich Tabellenacht erreichte, hat sich der Verein für eine Neuausrichtung entschieden. Birgit Bauer-Schick, SC-Bereichsleiterin für den Frauen- und Mädchenfußball, begründet die Entscheidung mit einem „großen und herausfordernden personellen Umbruch“. Die Entscheidung sei nach einer ehrlichen und konstruktiven Analyse getroffen worden.

Kapllani selbst äußerte sich enttäuscht, betonte aber seinen Dank für die Chance und wünschte dem Verein und dem Team weiterhin Erfolg. „Ich habe in dieser Saison einen großen Vertrauensvorschuss erhalten und diesen gerne angenommen“, erklärte der Trainer. „Die Arbeit hat mir Freude bereitet und die Erfahrungen in der Frauen-Bundesliga werden meinen weiteren Weg bereichern.“

Die vorbereitung auf die nächste saison

Die vorbereitung auf die nächste saison

Trotz des plötzlichen Wechsels geht der SC Freiburg nun mit frischem Wind in die neue Spielzeit. Die Vorbereitungen für die Saison 2026/27 beginnen bereits in rund zwei Wochen. Die Verantwortlichen versprechen, schnell einen Nachfolger für Kapllani zu präsentieren.

Reaktionen und spekulationen

Reaktionen und spekulationen

Die Entscheidung sorgt in der Bundesliga-Frauenlandschaft für Gesprächsstoff. Experten sehen darin ein Zeichen für die Notwendigkeit, den eingeschlagenen Weg zu überdenken und neue Impulse zu setzen. Die Frage ist, ob der SC Freiburg mit einem neuen Trainer die notwendige Konstanz erreichen kann, um sich wieder für die internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren.

Ein kühler kommentar von bauer-schick

Ein kühler kommentar von bauer-schick

„Wir bedanken uns bei Edmond, der in dieser Saison einen großen und herausfordernden personellen Umbruch eingeleitet hat“, sagte Bauer-Schick. „Nach unserer Saisonanalyse und ehrlichen, konstruktiven Gesprächen haben wir uns einvernehmlich dazu entschieden, zur neuen Spielzeit getrennte Wege zu gehen. Wir wünschen Edmond für seine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und bedanken uns ausdrücklich für seinen Einsatz.“