Österreichs wm-erfolg: alaba lobt rangnicks 'puzzleteil'

Nach 20 Jahren endlich wieder: Österreich hat sich für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Ein Triumph, der maßgeblich dem Ralf Rangnick-Wechsel im Mai 2022 zu verdanken ist, wie Kapitän David Alaba betont.

Der fehlende ‘letzte prozent’ – und rangnicks genialer schachzug

„Seine Verpflichtung kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um unsere Entwicklung weiter voranzutreiben – und war wahrscheinlich das fehlende Puzzleteil zur WM-Qualifikation“, erklärt Alaba. Zuvor, so räumt der ehemalige Bayern-Star ein, sei zwar bereits eine solide Mannschaft vorhanden gewesen. Doch Rangnick habe ‚die letzten Prozent‘ freigelegt.

„Er hat das Team sowohl fußballerisch als auch mental weiterentwickelt“, so Alaba. Die Mannschaft hat unter ihm einen Teamgeist entwickelt, der fast schon familiär wirkt. Dabei besitzt Österreichs Auswahl weiterhin individuelle Qualität und spielerisches Potenzial. Die Mischung aus erfahrenen Führungsfiguren und jungen Talenten sorgt für eine ausgewogene Balance.

Gruppe j: argentinien, jordanien und algerien

Gruppe j: argentinien, jordanien und algerien

In Gruppe J warten auf Österreich die Herausforderungen Argentinien (aktueller Weltmeister), Jordanien und Algerien. Ein Gruppenspiel gegen die Südamerikaner verspricht schon allein eine Mammutaufgabe. Doch Alaba und Co. sind sich ihrer Chancen bewusst und wollen alles daran setzen, um sich den Titel zu sichern.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Die Österreichische Nationalmannschaft hat seit 1998 kein WM-Spiel mehr bestritten. Dieser lange Durststrecke soll nun ein Ende zu haben gelingen. Das Team ist festgefahren und brennt darauf, die Welt zu zeigen, was es drauf hat.