Kretzschmars fehlprophezeiung: thw kiel im abwärtsstrudel

Stefan Kretzschmar, der Handball-Experte und Dyn-Podcast-Moderator, prophezeit vor kurzem einen Platz zwei für den THW Kiel im Liga-Endspurt. Eine Prognose, die sich als kläglicher Irrtum herausstellte. Die Realität sieht düster aus: Der Rekordmeister rutscht auf Platz fünf ab und droht die Champions-League-Quali komplett zu verpassen.

Der absturz des rekordmeisters

Die letzten Wochen waren eine einzige Enttäuschung für den THW Kiel. Personelle Engpässe im Rückraum – Madsen, Skipagøtu, Johansson – haben das Team massiv geschwächt. Schmiso von Dyn-Podcast analysiert: „Du spielst mit Reinkind, das ist doch schon eine Klasse für sich. Aber trotzdem…“

Kretzschmars zynische diagnose

Kretzschmars zynische diagnose

Kretzschmar hält sich nicht für ein Opfer der Umstände. „Du hast Duvnjak, Bilyk und Ankermann im Angriff. Das ist ein funktionierender Rückraum. Trotz allem kannst du nicht gegen eine Abstiegsmannschaft so verlieren.“ Seine Worte sind schmerzhaft ehrlich und werfen Fragen auf: Wie erklärt man zwei Pleiten in Folge gegen Mannschaften aus der zweiten Liga?

Die cl-hoffnung schwindet

Die cl-hoffnung schwindet

Der jüngste 30:33-Sieg gegen Leipzig war kaum mehr als ein Formel-1-Rennen. Im Hinspiel des Viertelfinales gegen RK Nexe gab es eine vernichtende 30:33-Niederlage. Jetzt braucht der THW einen Volltreffer im Rückspiel, um überhaupt noch eine Chance auf die Königsklasse zu haben. Kretzschmar sieht die Situation nüchtern: „Ich habe sie momentan nicht ganz oben auf der Rechnung, so, wie sie auftreten.“

Keine wunder, keine hoffnung

Kretzschmar lässt keinen Raum für Illusionen: „Platz zwei, drei, vier – zu! Platz fünf, THW, fertig aus.“ Die Prognose des Handball-Ikons ist eine bittere Realität. Ein abwärtsstrudel, der den Rekordmeister an die Grenzen bringt. Die Frage ist: Wie lange kann der THW noch so kämpfen?