Hjulmand und polanski im saisonendspurt unter druck
In den letzten Spieltagen der bundesliga-Saison sind für Trainer Kasper Hjulmand von Bayer 04 Leverkusen und Eugen Polanski von Borussia Mönchengladbach die Daumen angerichtet. Beide Mannschaften haben unterschiedliche Ziele, jedoch teilen sie die Unzufriedenheit mit ihren Cheftrainern.
Bayer leverkusen: ein traumstart mit folgender stagnation
Bis zu seinem Traumstart mit 2,66 Punkten pro Spiel nach sechs Partien hat Hjulmand alles richtig gemacht. Doch seitdem ist der Punkteschnitt auf 1,86 gefallen. Die Champions League ist noch zu erreichen, aber die Hauptvorwürfe lauten: Es fehlt eine spielerische Weiterentwicklung, Hjulmand erziele keine Spieler besser, Bayer habe stattdessen eine rückläufige Entwicklung genommen, die der kommende Gegner RB Leipzig unter Ole Werner hinbekommen hat.
Das Team von Hjulmand hat sich nach dem starken Start in eine immense Lethargie fallen lassen. Die Mannschaft erzielt nur selten Tore nach Ballverlusten des Gegners, weil jegliches Tempo fehlt. Die Hauptvorwürfe an Hjulmand neben der fehlenden Konstanz und den vielen Auftritten, in denen Leverkusen nicht aus der Lethargie herauskam: Es sei keine spielerische Weiterentwicklung erkennbar und er mache keine Spieler besser, Bayer habe damit die gegenteilige Entwicklung genommen, die der kommende Gegner RB Leipzig unter Ole Werner hinbekommen hat.

Borussia mönchengladbach: der tiefpunkt, ein klarer schnitt gefordert
Auch für Polanski wird es eng werden, wenn man die Vorwürfe an ihn betrachtet. Als interimistischer Trainer nach nur drei Spielen bei Gladbach beerbte er Gerardo Seoane. In seinen ersten fünf Partien blieb er sieglos, ehe zwischen Spieltag 9 und 13 mit 13 von 15 möglichen Punkten ein Polster aufgebaut wurde, von dem Gladbach bis heute zehrt. Danach blieb der nächste Schritt aus, Gladbach entwickelte sich wieder rückwärts. Seit dem 13. Spieltag gab es nur noch drei Siege in 18 Partien, trotzdem dürften die Borussen bei jetzt sechs Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang den Klassenerhalt schaffen. Polanski betonte zuletzt nach dem 0:0 in Wolfsburg, dass er genau damit seinen