Füchse berlin: aggressiver auftritt trotz personalnöten – 'übergangsjahr?' macht mich aggressiv!
Die Berliner Starten mit Kampfansage in die Saison. Geschäftsführer Bob Hanning und Trainer Nicolej Krickau haben bei der heutigen Pressekonferenz keine Skrupel gezeigt – die Konkurrenz soll sich nicht auf den Füchse Berlin verlassen.
Turbulente zeiten, aber kein übergangsjahr!
Trotz massiver personeller Verluste und einer angespannter sportlichen Lage, mit Simon Pytlick und Dika Mem erst 2027 an den Verein störend, sowie weiterhin auszufallenden Leistungsträgern wie Lasse Andersson und Dejan Milosavljev, sowie Nils Lichtlein und Fabian Wiede, sollten die Füchse weiterhin zu den Top-Teams im Handball gehören. Hanning ließ keine Zweifel an seinen Plänen aufkommen: „Übergangsjahr? Dieses Wort macht mich aggressiv. Das will ich nicht hören, und es ist es sicher nicht.“
Die realistische Einschätzung ist unmissverständlich: Die Mannschaft steht vor großen Herausforderungen, aber es wird kein Mittelweg geben. Es geht um den Kampf um die Position im oberen Drittel der Liga – und das mit einem Kader, der deutlich reduziert ist.

Junge talente dürfen sich beweisen
Doch Hanning ließ nicht nur die Konkurrenz einschüchtern. Er betonte, dass sich Spieler wie Matthes Langhoff nun die Chance auf eine internationale Top-Position erarbeiten müssen – „er soll nicht nur einer der besten Abwehrspieler der Welt sein, sondern auch im Angriff eine feste Größe werden“. Auch Tobias Gröndahl und Lauro Pichiri sollen ihr Potenzial voll ausschöpfen.
Lichtleinsins Ausfall bis Oktober und Wiedes lange Reha-Phase werden die Mannschaft vorübergehend schwächen, doch Hanning kündigte an: „Es wird erstmal keine Neuverpflichtungen geben. Wir wollen, dass sich unsere jungen Spieler entwickeln, und nicht einfach nur Aufgaben zerbrechen.“ Ein kalkuliertes Risiko, um die Basis für die Zukunft zu schaffen.

Sponsorenstärkung und zukunftssicherung
Finanziell sind die Füchse bestens aufgestellt. Zwei neue Partner, ImmoScout24 und Holy, haben die Mannschaft vor der Saison abermals unterstützt. Der Etat liegt jetzt bei rund 10 Millionen Euro – ein beeindruckender Wert, der die sportlichen Ambitionen unterstreicht. Die Bleibe in der Max-Schmeling-Halle bis 2030 ist ebenfalls eine solide Basis für den langfristigen Erfolg.