Emotionale verabschiedung von niklas süle bei bvb
Im Signal Iduna Park erlebten die Borussia Dortmund-Fans eine bewegende Szene, als Niklas Süle in seinem letzten Heimspiel für den BVB auf dem Rasen stand. Der 30-jährige Abwehrspieler wird nach der laufenden Saison seine aktive Karriere als Profi-Fußballer beenden.
Süle dankt emotional den fans
„Unfassbar dankbar“ zeigte sich Süle im Sky-Interview nach Abpfiff: „Ein schöner Tag heute, ein schöner Rahmen. Unfassbar schön, wie die Fans reagiert haben und dass der Trainer mir nochmal ein paar Minuten gegeben hat.“
Der ehemalige Nationalspieler kam in der 88. Spielminute für die letzten Spielminuten auf, als BVB mit 3:2 gegen Eintracht Frankfurt lag. Trainer Niko Kovac hatte sich vorher entschieden, Süle am Freitag sein 300. Bundesligaspiel zu ermöglichen.

Brandt lobt süle
„Im Verein haben sich unsere Wege erst hier gekreuzt. Dementsprechend begleiten wir uns gegenseitig schon am meisten und am längsten. Es ist bei uns so ein kleiner Gag, dass uns nichts auseinander bringt“, erzählte Brandt.
Der 30-Jährige wird den BVB im Sommer verlassen, seine sportliche Karriere aber fortsetzen und sich einer neuen Herausforderung widmen. Seinen Freund Niki habe er nicht dazu überreden wollen, weiterzumachen. „Bei solchen Entscheidungen bin ich immer sehr vorsichtig und habe da den größten Respekt. Ich glaube, dass es Riesen-Mut braucht, diese Entscheidung zu treffen. Er hat seine Gründe benannt und die sind auch absolut nachvollziehbar. Ich versuche ihn gerne bei vielen Sachen zu überreden, aber bei dem Thema lasse ich die Finger davon“, sagte Brandt.
Süle äußerte sich nicht spezifisch zu seiner Zukunft, aber auch nicht zu seinen möglichen Gründen, die Karriere zu beenden. Er bedankte sich für die Unterstützung und erinnerte an seine Verletzungssorgen, die ihn in der Vergangenheit plagten.
„Im Endeffekt hört er auf, weil Gesundheit über dem Sport steht. Das ist das Wichtigste, dass wir mit 50 noch gut laufen wollen und nicht Arthrose im Knie haben wollen. Deswegen, mit seinen Kreuzbandrissen, kann ich das verstehen“, sagte Nico Schlotterbeck.