Bayern münchen glaubt trotz spektakel an final-ticket!

München – Ein Spiel für die Ewigkeit, ein Ergebnis, das in die Annalen der Champions League eingeht: Der FC bayern münchen verlor gegen Paris Saint-Germain mit 4:5, doch die Hoffnung auf das Finale in Budapest lebt weiter. Nach einem Offensivfeuerwerk, das selbst gestandene Fußballfans sprachlos machte, schürten die Bayern den Glauben an ihre eigene Stärke.

Eberl: „große qualität von beiden seiten“

Sportvorstand Max Eberl ließ sich von der chaotischen Partie nicht entmutigen. „Es war kein wildes Spiel, sondern ein Spiegelbild der großen Qualität beider Mannschaften“, erklärte er nach dem Abpfiff. Die Rückkehr vom 2:5 auf 4:5 sei ein Beweis für den unbändigen Willen des Teams. „Wir haben gezeigt, dass wir Paris schlagen können. Unser Spiel ist Aktivität, ist das Nach-vorne – und das werden wir auch im Rückspiel zeigen.“

Besonders hervorzuheben ist die Defensivleistung, die Eberl angesichts des Champions-League-Halbfinales als „bravourös“ verteidigte. Das Hinspiel habe ein unglaubliches Niveau an Qualität geboten, so der Funktionär, und er freue sich bereits auf die Revanche in München.

Kimmich: „wir sind auf augenhöhe“

Kimmich: „wir sind auf augenhöhe“

Joshua Kimmich unterstrich die kämpferische Leistung seines Teams. „Man hat das Gefühl, man ist auf Augenhöhe, und dann liegt man plötzlich 2:5 hinten“, so der Mittelfeldmotor. Trotz der Niederlage sieht er die Ausgangslage positiv: „Wir sind zurückgekommen, haben gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft waren. Jetzt müssen wir gewinnen – und das werden wir auch tun.“

Auch Aleksandar Pavlovic äußerte sich optimistisch: „Ich finde, wir hätten auch den Ausgleich verdient gehabt, wenn nicht sogar den Sieg. Darauf müssen wir jetzt aufbauen.“ Vincent Kompany, der aufgrund einer Gelbsperre nicht mitwirken konnte, habe der Mannschaft versichert, stolz auf den Rückkampfgeist zu sein.

Neuer: „quäntchen glück hat gefehlt“

Neuer: „quäntchen glück hat gefehlt“

Torwart Manuel Neuer räumte ein, dass die fünf Gegentore die Defensive und ihn selbst natürlich beeinträchtigt hätten. „Es waren Situationen, in denen sie stark waren und wir vielleicht ein Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten“, erklärte er. Den Kopf in den Sand stecken werde man aber nicht. Stattdessen gilt es, die Leistung zu verbessern und im Rückspiel zu punkten.

Kompany ruft zur unterstützung auf

Trainer Vincent Kompany appellierte an die Fans: „Normalerweise, wenn du fünf Gegentore auswärts bekommst, dann ist es vorbei. Aber wir haben vier geschossen. Wir können natürlich auch noch zwei bis drei mehr schießen.“ Ein voller Rückhalt der Fans in der Allianz Arena sei entscheidend. „Wir brauchen 75.000 Fans, die genauso mitfiebern wie unsere Auswärtsfans heute.“

Jonathan Tah zeigte sich ebenfalls überzeugt: „Es steht nur 1:0 – und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können. Deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein.“

Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch in München statt, wo der FC Bayern die Chance hat, das Finale in Budapest zu erreichen. Die Pariser wissen nun, dass sie sich auf einen erbitterten Kampf einstellen müssen. Die Ausgangslage ist klar: Nur ein Sieg zählt.