Bayer-campus-streit in monheim: kompromiss in sicht?

Monheim am Rhein – Der geplante bayer-04-Campus spaltet die Gemeinde seit Monaten. Während Befürworter die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Modernisierung der Stadt sehen, warnen Kritiker vor den Folgen für Umwelt und Hochwasserschutz. Die Fronten sind verhärtet, doch nun zeichnen sich zaghafte Anzeichen für eine Einigung ab.

Die zerreißprobe für monheim

Die zerreißprobe für monheim

Der Konflikt um den Trainingscampus des Fußballvereins bayer 04 Leverkusen auf dem Gelände des Konzerns ist zu einem wahren Dauerbrenner geworden. Ursprünglich mit 30 Hektar geplant, schrumpfte das Projekt auf 14,7 Hektar, was die Kontroverse jedoch kaum minderte. Der ehemalige Geysir-Kreisel, der die Stadt schon lange teilt, wirkt plötzlich fast harmlos im Vergleich zu den Emotionen, die der Campus entfacht.

Die Ablehnung des Bauprojekts durch den neuen Stadtrat unter Bürgermeisterin Sonja Wienecke, gewählt nach dem Machtwechsel im Stadtrat, stellt bayer 04 vor eine Zerreißprobe. Sechs Monate intensiver Verhandlungen zwischen Klub und Politik blieben bisher ohne greifbares Ergebnis. Das zeigt, wie tief die Gräben zwischen den Positionen sitzen.

Christian Kautz, Anwohner und Bürgerinitiativ-Mitglied, thematisierte eindrücklich die wirtschaftlichen Nachteile des Bauvorhabens: