Sammer kritisiert deutsche fußball-nationalmannschaft

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Matthias Sammer hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft scharf kritisiert. In einem Interview mit dem Stern sprach Sammer seine Bedenken über die Leistungen der Mannschaft aus.

Sammer: deutsche fehlten an identität

Sammer: deutsche fehlten an identität

„Sie zählt zwar zur erweiterten Weltspitze, aber ich sehe immer wieder Dinge auf dem Platz, die nicht passieren dürfen, wenn man um den Titel mitspielen will“, sagte Sammer dem Stern. Er bemängelte, dass die deutsche Mannschaft ihre Spiele nicht konsequent zu Ende bringe und sich oft mit einer Partie auf 80 bis 90 Prozent zu begnügen versuche.

Dieser Spannungsabfall bereite Sammer Sorgen, wie er ausführte: „Die Mannschaft bringt ihre Spiele nicht konsequent zu Ende. Sie begnügt sich damit, eine Partie zu 80 bis 90 Prozent zu kontrollieren wie zuletzt gegen die Schweiz und Ghana.“

Dem ehemaligen Nationalspieler fehlt eine „ureigene Identität“ des deutschen Fußballs. Er kritisierte, dass die Kunst des Verteidigens in deutschland verloren gegangen sei, während man zu viel über die Schönheit des Spiels und den Ballbesitz redet.

Sammer begrüßte die Rückholaktion von Manuel Neuer, den er als besten deutschen Torhüter ansieht. Der Wechsel sei dem Leistungsprinzip verpflichtet, betonte er.

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